Beispiele von Aktiven

Helfen können und beruflicher Ausgleich erleben

Ob bei Verkehrsunfällen, Brandfällen, Wasserwehreinsätzen oder vielem mehr, die Feuerwehr ist in den unterschiedlichsten Situationen bereit mit ihren Hilfeleistungen andern Menschen oder Tieren Gutes zu tun. Ebenso viele Gründe gibt es, tatkräftig bei der Feuerwehr mitzuwirken und seinen Beitrag zum Wohle der Bevölkerung zu leisten.

Obwohl mich trotz Familientradition, die Feuerwehr bereits in meinen jungen Jahren begleitete, war es letztendlich ein Freund und aktiver Kamerad der Feuerwehr Herisau, der mich zu einem Beitritt überzeugt hat. Ein gemeinsames Hobby sollte es sein. Schnell merkte ich, dass aus dem Hobby mit Freunden, Leidenschaft wurde.

Ausgleich zum Büroalltag
Nachdem sich mein Arbeitsalltag vom Handwerk ins Büro verlegt hat, fand ich in der Feuerwehr unter anderem einen ansprechenden Ausgleich zum Büro Alltag. In den intensiven und interessanten Ausbildungen kann ich immer wieder mein handwerkliches Geschick testen und trainieren. Die Arbeit mit den vielseitigen Gerätschaften unter den unterschiedlichsten Bedingungen fordert mich immer wieder aufs Neue. Auch gibt es immer wieder Situationen in welchen man seine eigenen Grenzen austesten kann oder man gezwungenermassen daran stösst. Umso mehr freut mich die Erfahrung dass ich mich im Einsatz auf meine Kameraden verlassen kann. Ich bin überzeugt dass ich von dieser Ausbildung auch im privaten profitieren kann. Die Feuerwehrarbeit hilft mir auch da, in hektischen Situationen, ruhiger und überlegter zu handeln.

Kameradschaft
Nebenbei bringt die Feuerwehr noch viele weitere positive Aspekte mit sich. Natürlich soll und wird die Kameradschaft gross geschrieben! Diese wird an vielen gemeinsamen Anlässen durchs Jahr auf unterschiedlichste Art gepflegt. So freue ich mich über viele gesellige Abende, unterhaltsamen Ausflügen, an welchen die ganze Familie teilhaben kann und nutze beispielsweise den wöchentlichen „Feuerwehr-Sport„ um mich auf spassige Art und Weise mit meinem alten Hobby, Unihockey, sportlich zu betätigen.

Als junger, in Herisau aufgewachsener Familienvater liegt mir unsere Gemeinde sehr am Herzen. Mich freut es, dass ich auf diese Weise den Leuten, dem Dorf und der Gemeinde etwas zurückgeben kann.

R.L., dipl. Techniker HF, tätig als Projektleiter

intensive Ausbildung,gute Kameradschaft

Obwohl schon mein Vater bei der Feuerwehr Herisau seine Pflicht erfüllte, brauchte es noch etwas Überzeugung von einigen Arbeits- und Berufskollegen, die aktiv bei der Feuerwehr mittun, um mich für einen Beitritt zu überzeugen. Sie alle meinten, ich würde alle Voraussetzungen für einen Feuerwehrmann erfüllen, einzig dass ich zu öfters auswärts arbeitete.

Mit der Übernahme des elterlichen Hofes wurde ich sesshaft und einem Beitritt zur Feuerwehr stand nichts mehr im Wege. Den Beitritt erleichtert hat mir das Wissen, dass ich als Feuerwehrmann einen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung leisten, aber auch Mensch und Tier in Not helfen kann. Im Weiteren erhoffte ich mir, dass ich meine Gemeinde und deren Leute besser kennen lerne. Diese Hoffnung hat sich vollends bestätigt.

Überrascht von der intensiven Ausbildung sowie der guten Kameradschaft.
Vor dem Eintritt in die Feuerwehr habe ich die erhaltenen Informationen über den zeitlichen Aufwand sowie den Ausbildungsumfang etwas unterschätzt. Umso mehr wurde ich überrascht von der intensiven, aber stets interessanten und kurzweiligen Ausbildung.
Von Beginn an wollte ich mit den grossen Feuerwehrfahrzeugen fahren. Ich liess mich zum Fahrer Kat. C1 ausbilden und schon bin wieder um eine Erfahrung reicher geworden, denn ich darf nicht nur mit allen Fahrzeugen (inkl. der neuen Autodrehleiter) fahren, sondern ich muss auch fahren, denn ohne Fahrtraining ist man einem solchen Gefährt mit all seinen Gerätschaften im Ernstfall nicht gewachsen.
Ebenfalls überrascht bin ich von der Pflege und des Stellenwertes der Kameradschaft in der Feuerwehr. Ich empfinde sie viel persönlicher und intensiver im Vergleich zu anderen Vereinen wie Jodlerclub oder Landjugendgruppe.

Unterstützung
Ein Erlebnis, das mir unter die Haut ging, war jene Strassenrettung, bei deren Autounfall eine Person während unseres Einsatzes verschied. Für mich war alles „Neuland“. Mich beeindruckte, im Gegensatz zu einem Brandfall, wie hier das ruhige und überlegte arbeiten im Vordergrund stand und wie sich alle Einsatzkräfte gegenseitig psychisch unterstützten.
Ein solcher Einsatz stärkt die Kameradschaft ungemein. Er hat in mir auch einen Motivationsschub ausgelöst um weiter zu üben und trainieren, damit ich für weitere Einsätze gewappnet bin.

U.K., Landwirt

Die Feuerwehr geht alle etwas an.

Den Wunsch, einen Beitrag zum Wohl und zum Schutz der Bevölkerung leisten zu können, hatte ich schon immer in mir. Schon immer wollte ich eine Gemeinnützige Arbeit leisten.

Mit dem Beitritt zur Feuerwehr will ich nun mein Bestes geben.

Ob Mann oder Frau:
Ich bin der Auffassung, dass die Feuerwehr jeden von uns etwas angeht ob Mann oder Frau. Da bis anhin noch keine Frauen im Dienste der Feuerwehr Herisau standen, brauchte ich schon eine starke Überzeugung, um in eine Männerdomäne einzudringen. Mit dem Wissen, dass ebenfalls zwei weitere Frauen den Beitritt wagten, wurde mir der Entscheid einiges leichter gemacht.

Ich erhoffe mir mit dem Beitritt zur Feuerwehr, dass das zu erlernende gegebenenfalls auch privat zu nutzen wird. Lernen wir doch bei verschiedensten Gefahrensituationen überlegtes und richtiges Handeln. Noch wertvoller ist das Kennen lernen der Brandverhütung.
Im Weiteren denke ich, dass mich die Feuerwehrtätigkeit menschlich wie auch im technischen Verständnis weiter bringt.

Positiv überrascht
Seit meinem Beitritt habe ich erst den Einführungskurs und einige Übungen absolviert. Ich bin im positiven Sinne überrascht, mit wie viel verschiedenen Gerätschaften ich bereits konfrontiert wurde und wie viel theoretisch Nützliches vermittelt wurde.
Ich konnte bereits eine Selbstrettung durchführen, bei der ich gefordert, hingegen nicht überfordert wurde.

Glücklich bin über die kollegiale Aufnahme von der bisherigen „Männerfeuerwehr“.

R.W., Psychiatrieschwester, tätig in der Verwaltung