25.05.2013

Atemschutz-Halbtag
Die Atemschützer hatten am Samstag, 25. Mai 2013 die Gelegenheit im Brandhaus Bächli in Teufen wieder mal an die Wärme zu gehen. Dabei spielte das regnerische Wettrer nur eine untergeordnete Rolle. Die Themen Feuer/Wärme, Kommunikation und Notfall wurden an drei Posten vermittelt.

Feuer/Wärme
Im Brandhaus wurde in zwei Brandnischen die Brandbekämpfung vermittelt. Dabei rückten die Trupps nach den Vorgaben unserer Standard-Einsatzregeln vor, hatten das Schlauchmanagement zu bewältigen, als auch die Kommunikation zum Einsatzleiter sicher zu stellen. Es wurden möglichst praxisnahe Szenarien vorgegeben. Auch ein Einstieg über die Leiter war dabei. Mit einer speziellen Einspritz-Anlage konnten wir den Trupps etwas einheizen und dazu unterschiedliche Vorgehensweisen erläutern. Wem die Wärme fehlte, der hatte sicherlich nach dem Absuchen im 2. OG genügend Temperatur erhalten.Die neu abgegebenen Flammschutzhauben haben sich bereits bewährt und wurden von einigen Teilnehmern sehr gelobt.

Kommunikation
Nicht nur die Kommunikation zur Einsatzleitung, sondern auch diejenigen innerhalb des Trupps und zu den anderen Trupps, welche zusammenarbeiten sind wichtig. Dies wurde simuliert, indem die ASGT unter erschwerten Bedingungen im verrauchten Kriechgang mit einer Wasserleitung zum Feuer vorrücken mussten. Die Kommunikation hat - je nach Stresssituaiton - nicht gleich intensiv stattgefunden, ging zuweilen fast auf Null.
Es wurde mitgeteilt, dass in der Realität in solchen Bedingungen nicht vorgerückt wird. Jedoch mit dem Disco-Rauch und im Wissen, dass dabei auch die körperliche und psychischen Grenzen ausgelotet werden konnten ….

Notfall
Das Konzept vom AS-Notfall wurde vollständig überarbeitet und per Anfangs 2013 erstmals geschult. Die Aufgaben vom Truppführer und seinen beiden AdF wurden am "trockenen" Posten vertieft. Zuerst wurde der bereits vermittelte Stoff repetiert/vertieft, falls sich danach zufälligerweise ein Notfall ereignen sollte. Dieser geschah nach dem Innenangriff bei einem der zwei sich unterstützenden Trupps. Die Teilnehmer haben sehr unterschiedlich auf die Aufgaben reagiert, was jedoch zum Ende der Lektion ausnivelliert werden konnte.

Fazit
Ausbilder und Teilnehmer wurden den ganzenTag gefordert. Die Kameradschaft und das Team-Work konnten und mussten gelebt werden. Einige Teilnehmer haben ihre Leistungsgrenzen wieder erleben dürfen.

Als Chef AS-Ausbildung bin ich davon überzeugt, dass alle etwas gelernt haben. Die einen, wie man etwas macht, die andern, was eher zu unterlassen ist. Wir sind somit weiterhin bereit für den nächsten Einsatz. (GK)