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Instruktoren-Basiskurs 20. Juni – 24. Juni 2005, Ausbildungs-Zentrum Andelfingen
Start-Übung (1. Tag) Nach dem Appell und der Klasseneinteilung ging es direkt in die Start-Übung. In dieser war das Ziel, die drei Klassen rasch möglichst zusammen finden zu lassen, das Eis zwischen den Teilnehmern zu brechen was absolut gelungen ist. Dank dem Einsatz aller Teilnehmer konnten alle Auflagen erfüllt werden, trotz der Erschwernisse von Zeitdruck und notwendigen Absprachen unter den Klassen, so dass am Ende eine gesamtheitlich akzeptable Lösung präsentiert werden konnte. Anschliessend wurden Theorien vermittelt zum Thema Methodik/Didaktik, welche auch rasch von den Teilnehmern der verschiedenen Klassen umgesetzt werden mussten.
Methodik/Didaktik --> Umsetzung (2.-5.Tag) Wir wurden aufgefordert neues auszuprobieren, kreativ zu sein und trotzdem auf dem wesentlichen Ausbildungszyklus zu bleiben. Die Feststellung, dass die Schere, welche sich zwischen dem Traditionellen und dem Kreativen Ausbildungsvorgehen sich weit öffnet, war abzusehen. Diese hat Anfangs einen gewissen psychologischen Nebel produziert (Lernwiderstand), welcher sich jedoch mit dem Austausch der Kameraden sich immer mehr lichtete.
Kulturelles Am Donnerstag Abend hatten wir einen Lern-Stopp auferlegt erhalten. Anstelle wieder im Klassenzimmer die Arbeiten bis 2200 Uhr aufzunehmen, hatten wir die Gelegenheit die Klosterkirche in Rheinau besichtigen. Dieses Kloster wurde über mehrere Jahre erbaut und ist mehrere hundert Jahre alt. Auch hier konnten wir einen Bezug zu beständigen Veränderungen aufbauen, in dem wir die verschiedenen Architekturzeiten begutachten konnten, welche trotzdem als gesamtheitliches Bild aufzutreten vermögen. So wollen wir die Ausbildung aufbauen. Beständig, immer etwas neues dazu, trotzdem gesamtheitlich als eine Einheit.
Abschlusstag Diesen durften wir mit diversen Übungen aus dem normalen Turnus bestreiten. Nochmals wurden die Übungen voller Einsatzeifer, trotz Hitze und Einsatztenue-komplett, bis zum Schluss durchgeführt. Am Abend kam der Abschluss in der Kirche Andelfingen, in welcher wir das Zertifikat überreicht erhielten.
Zusammenfassung aus der Kurswoche Die Woche war sehr Lern- und Arbeitsintensiv. Wir konnten viele Sachen ausprobieren und ein wenig die Grenzen ausloten. Einiges gelang besser, anderes weniger. Der Mut zum etwas zu testen ist sicher mit den erlebten Beispielen gewachsen. Allerdings bedingt es noch an Zeit die vielen Eindrücke zu verarbeiten und zu verifizieren, wie weit es sinnvoll und angebracht ist, solche Methoden in der eigenen Wehr und im Kanton einzubringen. Trotzdem wollen wir das eine oder andere neu überdenken, so frei nach dem Motto:
„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ (Picabia).
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